Wuppertal - Begegnungsstätte Alte Synagoge
Konzentrationslager Wuppertal-Kemna
 
Einweihung des Mahnmals 1983, im Hintergrund die ehemaligen Lagergebäude
Einweihung des Mahnmals 1983, im Hintergrund die ehemaligen Lagergebäude
Das am 3. Juli 1983 unter großer Anteilnahme der Bevölkerung seiner Bestimmung übergebene Mahnmal steht auf der anderen Seite der Beyenburger Straße gegenüber dem ehemaligen Lagergelände. An einer halbrunden gemauerten Wand, Symbol für Fabrik und Lager, hängt ein großes Relief, in der Mitte eine herausgestreckte Hand. Bahngleise in dem Relief sind ein Hinweis darauf, dass Kemna für viele Gefangene Durchgangsstation auf dem Weg in andere Konzentrationslager war; Mauer und Hügel symbolisieren den Tatort Kemna.

Mahnmal KZ-Kemna
An der Stirnseite der Mauer hängen zwei Tafeln mit den Texten:
KZ Kemna.
Auf dem gegenüberliegenden Fabrikgelände bestand von Juli 1933 bis Januar 1934 das Konzentrationslager Kemna. Hier wurden über 4.000 Gegener des Nationalsozialismus
gequält und gefoltert.
  Dieses Mahnmal
wurde im Rahmen eines Jugendwettbewerbs von Schülern des Gymnasiums Am Kothen entworfen und von Wuppertaler Bürgern und Jugendlichen durch Spenden und Mitarbeit errichtet. Wuppertal 1983.

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