 Begegnungsstätte Alte Synagoge
 Ruine der alten Synagoge Elberfeld
| Die Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal erinnert seit 1994 am ehemaligen Standort der Elberfelder Synagoge an die jüdische Gemeinde in Wuppertal, deren Mitglieder während der Naziherrschaft fast vollständig vertrieben und ermordet wurden.
Der Neubau nach Plänen der Arbeitsgemeinschaft Busman und Haberer, Zbyszek Oksiuta und Volker Püschel zeichnet den genauen Standort der in der Nacht zum 10. November zerstörten Synagoge durch graue Natursteinplatten nach. Darunter befinden sich noch Reste der alten Fundamente. Lediglich an der nördlichen Seite ist als Ruine und Mahnmal ein Teil der Mauern zu sehen.
Nach dem Krieg hatte die Fläche lange Zeit als Parkplatz gedient.
Seit 1962 erinnerte eine Bronzetafel an die frühere Synagoge. Erst in den achtziger Jahren wurde von verschiedenen Seiten eine würdigere Gestaltung des Ortes gefordert. Das Ergebnis ist eine künstlerisch geprägte, im Stadtbild fremd anmutende und zum Nachdenken anregende, auffällige Architektur.
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Innensicht des Hauptraumes
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Seminarraum im Souterrain
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Die Wuppertaler Gedenkstätte wurde als Begegnungsstätte geplant. Ihre Räumlichkeiten werden unterschiedlich genutzt und enthalten - auch aus Platzmangel - keine feste Dauerausstellung. Dafür werden immer wieder Kunstausstellungen, Installationen, Schülerarbeiten und Dokumentationen zu den Themen gezeigt, mit denen sich die Arbeit des Hauses befaßt.
Außerdem verfügt die Begegnungsstätte über eine Ausstellung über "Wuppertal im Nationalsozialismus". Dazu gibt es eine vielfältig einsetzbare Quellensammlung und Arbeitsvorschläge. Die Materialien können gegen eine Gebühr von Euro 10,00 von interessierten Schulen ausgeliehen werden. |