Wewelsburg - Kreismuseum
Werkstattausstellung
"Erinnerung braucht einen Ort"
Werkstattausstellung zur Neugestaltung der Dokumentation "Wewelsburg 1933-1945"

Vom 20. August bis 1. Oktober 2000 wurden in den Räumen des Kreismuseums im Rahmen der Sonderausstellung "Erinnerung braucht einen Ort" die ersten Überlegungen zur anstehenden Neukonzeption der Gedenkstätte einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Wir möchten Ihnen an dieser Stelle einen Eindruck von den Inhalten und Grundgedanken der Ausstellung vermitteln.

Blick in die Ausstellung
 Blick in die Ausstellung
Gang durch die Ausstellung
Für die Gestaltung der Ausstellung wurden bewusst
"rohe" und grobe Materialien verwendet, um den Werkstattcharakter ...
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Eingangsbereich
 Ein Baustellenschild weist auf den  Werkstattcharakter der Ausstellung hin
Auszug aus den Besucherbüchern
Auszüge aus Besucherbüchern der Dokumentation am symbolischen Bauzaun

Einleitung
Die ehemaligen Konzentrationslager sind mit zunehmender zeitlicher Distanz zu den historischen Ereignissen nicht mehr per se "Orte der Erinnerung". Die Jahrzehnte seit der Befreiung haben authentische Spuren...
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Blick in den Ausstellungsbereich
 Blick in den Ausstellungsbereich

Der historische Ausstellungsort /
Aktivitäten der Gedenkstätte

Die gegenwärtige Ausstellung nimmt einen Teil des Erdgeschosses im ehemaligen "SS-Wachgebäude" ein. Eine Nutzung des Lagergeländes für Dokumentationszwecke war aufgrund der Nachkriegsnutzungen des dortigen Areals nicht möglich. Die Unterbringung der Ausstellung in einem erhaltenen "Täterbau"...
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Die Portraits ehemaliger KZ-Häftlinge des Fotografen Christoph Gödan
 Die Portraits ehemaliger KZ-Häftlinge des Fotografen Christoph Gödan

Portraits der Überlebenden
Das Treffen ehemaliger KZ-Häftlinge am 2. April 2000, dem 55. Jahrestag der Befreiung des "Restkommandos" in Wewelsburg, nahm der Bielefelder Fotograf Christoph Gödan zum Anlass für eine Portraitserie der Überlebenden des KZ Niederhagen...
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Blick in den Ausstellungsbereich
 Blick in den Ausstellungsbereich
Informationen zur KZ-Gedenkstätten Neuengamme
Informationen zur KZ-Gedenkstätten Neuengamme
KZ-Gedenkstätten in der Bundesrepublik Deutschland
Fast ausnahmslos wurden den baulichen Anlagen der ehemaligen Konzentrationslager nach der Befreiung und Repatriierung der überlebenden Häftlinge andere Nutzungszwecke zugewiesen. Sie dienten u. a. als Internierungslager für NSDAP- und SS-Mitglieder (Buchenwald, Neuengamme) und Notunterkünfte für Flüchtlinge...
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Präsentation von Häftlingsbiographien auf Dreieckssäulen
 Präsentation von Häftlingsbiographien auf Dreieckssäulen
Neue Forschungsschwerpunkte
Im Rahmen der von den Kreisen Gütersloh und Paderborn getragenen und mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen geförderten "Planungswerkstatt 'Erinnerungskultur': Geschichte in Ostwestfalen-Lippe 1933-1945. Wege der Erinnerung" können nun weitere noch offenstehende Forschungsthemen bearbeitet werden. Die Ergebnisse der insgesamt fünf Schwerpunkte sollen...

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Blick in den Ausstellungsbereich
 Blick in den Ausstellungsbereich
Porzellan-Schäferhund aus der SS-Manufaktur Allach
Porzellan-Schäferhund aus der SS-Manufaktur Allach
SS-Porzellanmanufaktur Allach
Im Januar 1936 wurde im Auftrag Heinrich Himmlers in Allach bei München die "Porzellan-Manufaktur Allach-München" gegründet. Im Gegensatz zu anderen wirtschaftlichen Unternehmungen der SS war der Betrieb nicht auf die Erwirtschaftung von Einnahmen...
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Präsentation des Julleuchters mit Mediensäule
 Präsentation des Julleuchters mit Mediensäule
PC-Station mit 3D-Lagermodell und Internseiten
PC-Station mit 3D-Lagermodell und Internseiten
Neue Medien
Anders als etwa in Buchenwald oder Auschwitz gibt es vom ehemaligen Konzentrationslager Niederhagen heute keine baulichen Relikte, die den Gedenkstättenbesuchern einen Eindruck von den Anlagen und der Topographie eines Konzentrationslagers vermitteln können. Nicht einmal die Grundfläche des Lagers blieb erhalten, sondern wurde in den Nachkriegsjahren...

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Präsentation Julleuchter
Nach den Vorstellungen des Reichsführers-SS, Heinrich Himmler, sollte der Prozess der Christianisierung längerfristig rückgängig gemacht werden. Anstelle des Weihnachtsfestes am 24. bzw. 25. Dezember wurde in SS-Kreisen das Julfest zum Jahreswechsel des astronomischen Sonnenjahres am 22. Dezember gefeiert. Wesentliches Element dabei war der Julleuchter. Er wurde...

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Neue Gestaltungsmöglichkeiten
Die Frage neuer Gestaltungsformen in Ausstellungen von KZ-Gedenkstätten und NS-Dokumentationszentren beendete die Werkstattausstellung. Wir möchten Ihnen für diesen Ausstellungsabschnitt einen "virtuellen Rundgang" anbieten.

Mit einem Mausklick auf das Foto gelangen Sie direkt in den Ausstellungsraum.

Zum virtuellen Rundgang

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