Das Aktive Museum Südwestfalen organisiert Ausstellungsführungen und "alternative" Stadtrundfahrten und Stadtrundgänge.
Halbjährlich erscheint ein Veranstaltungskalender. Darin findet man Einladungen zu Vorträgen, Ausstellungen, Führungen durchs Museum, Stadtrundgängen und Studienfahrten. Jährlich werden gemeinsam mit der örtlichen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Fahrten zu ehemaligen Konzentrationslagern organisiert. So wurden in den letzten Jahren die Gedenkstätten in Auschwitz, Bergen-Belsen, Buchenwald und Dachau besucht.
 Gruppe von Siegener Lehrern mit dem ehemaligen Auschwitz-Häftling Artur Radvansky (Bildmitte) in Auschwitz, 1996
Es bestehen gute Verbindungen zu den örtlichen Lehrergewerkschaften, dem Schulamt des Kreises Siegen-Wittgenstein und der Abteilung Weiterbildung beim Regierungspräsidenten in Arnsberg. Mehrere gemeinsame Fortbildungen wurden vom Museum ausgehend in den letzten Jahren durchgeführt.
In den zurückliegenden Jahren konnten jeweils 50 - 60 Führungen mit rund 1.200 Teilnehmern veranstaltet werden. Die Anzahl der Einzelbesucher war ebenso groß.


Westfälische Rundschau vom 12. Oktober 1998 | Die weiteste Anreise hatten Besucher aus den USA. Herr Arnold Kirchheimer (geb. 1905, Schwiegersohn des letzten jüdischen Lehrers Simon Grünewald) besuchte im Oktober 1998 mit seiner Tochter Barbara Goldman (geb. 1931) das Museum. Herr Kirchheimer lebt heute in Brattleboro/ Vermont.
Auf den Spuren ihrer Urgroßeltern besuchten im September 1999 Roberta und Michael Halle-Bass das Museum. Sie reisten aus Silber Springs in Maryland an. In Siegen hatten sie, von Dorstfeld gebürtig und von Witten kommend, rund 20 Jahre ein Konfektionsgeschäft geführt, ehe sie ihr Glück in Amerika suchten.
 Museumsleiter Klaus Dietermann erklärt Roberta Halle-Bass und ihrem Mann Michael (verdeckt) die regionale Geschichte des Judentums
Auch aus Israel, vor allem aus dem Partnerkreis Emek Hefer, können häufig Besucher im Museum begrüßt werden.
 Gaby Herz überreicht dem Museum eine Hausthorarolle, die seine Großeltern in Hessen seinerzeit in Gebrauch hatten
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