Planungswerkstatt Erinnerungskultur - Wege der Erinnerung
Entstehung und Aufgaben
des Projektes
Hinter dem langen Titel "Planungswerkstatt Erinnerungskultur: Geschichte in Ostwestfalen-Lippe 1933-1945. Wege der Erinnerung" verbirgt sich ein Projekt, das nach fast drei Jahren Vorlaufzeit im Rahmen der "EXPO-Initiative Ostwestfalen-Lippe" zustande gekommen ist. Die EXPO-Initiative OWL hat jedoch bis auf die Namensverwandtschaft und Zeitnähe zur EXPO 2000 in Hannover keinen direkten Bezug zu der Weltausstellung. Fördermittel des Landes Nordrhein Westfalen ermöglichten im Rahmen der 1. REGIONALE die Unterstützung von 54 verschiedenen Projekten z.B. aus den Bereichen Ökologie, Energie, Verkehr, Tourismus, Medizin und Kultur.

Zusammensetzung der Planungswerkstatt - Organigramm

Werkstattausstellung
Werkstattausstellung "Erinnerung braucht einen Ort", Kreishaus Detmold, Juni 2001
Die "Planungswerkstatt Erinnerungskultur" selbst verdankt ihr Entstehen mehreren Einzelbewerbungen. Der Verein "Kulturen in der Region" aus Herford sowie die Dokumentationsstätten "Stalag 326 (VI K)" in Schloß Holte-Stukenbrock und das Kreismuseum Wewelsburg in Büren hatten getrennte Förderanträge zum Themenkomplex Nationalsozialismus und/oder Gedenkstättenarbeit an die "EXPO-Initiative Ostwestfalen-Lippe" gestellt. Unter der Federführung des Kreises Paderborn wurden mit großem Engagement der OWL-Marketing-GmbH, der Bezirksregierung in Detmold, der Landeszentrale für politische Bildung in NRW, einzelner Landesministerien und etwas später des Kreises Gütersloh Ideen zum Entstehen des Projektes "Planungswerkstatt Erinnerungskultur" gesammelt und weiter verfolgt. Das vorerst auf zwei Jahre befristete Projekt wird von den Kreisen Paderborn und Gütersloh gemeinsam und gleichberechtigt getragen. Die Förderung durch Landesmittel umfasst 70 Prozent.

Übersicht der bisherigen Aktivitäten

Begrüßung des Schirmherren Paul Spiegel auf der Wewelsburg, 2000
Begrüßung des Schirmherren Paul Spiegel auf der Wewelsburg, 2000
Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, übernahm die Schirmherrschaft für das Projekt und eröffnete die konstituierende Sitzung des Wissenschaftlichen Beirates am 22. August 2000.

Aus dem Vorlauf des Projektes haben sich drei Schwerpunkte herausgebildet, die zum Teil bereits in den ursprünglichen Anträgen zu finden waren:

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