Oberhausen - Gedenkhalle Schloss Oberhausen
Ausstellung
   
Der größte Teil der Haupthalle dient zur Präsentation von mehreren Wechselausstellungen pro Jahr, welche die Dauerausstellung ergänzen, akzentuieren oder aktualisieren, bietet aber auch Raum für Sonderveranstaltungen. Es finden, thematisch bezogen - historisch oder aktuell politisch ausgerichtet - jährlich mehrere Veranstaltungen statt, darunter Lesungen, Theateraufführungen, Konzerte, Vortragsreihen sowie besondere städtische Veranstaltungen, wie etwa der in Oberhausen als "Friedenssonntag" gestaltete Volkstrauertag.

Auf der linken Seite im Hauptraum und auf der Empore befindet sich die Dauerausstellung "Widerstand und Verfolgung 1933-1945 in Oberhausen". Sie gliedert sich in sieben Teilbereiche:

Ende der Weimarer Republik - Wahlen 1930, 1932 und 1933 - Situation und politische Haltung der Industrie

Die nationalsozialistische Fraktion im Oberhausener Rathaus - "Säuberung" des Berufsbeamtentums - "Gleichschaltung" - Diffamierung politischer Gegner

NS-Fraktion im Rathaus
NS-Fraktion im Rathaus


Verfolgung politischer Gegner
Verfolgung politischer Gegner am Beispiel Dr. Josef C. Rossaint
Kaplan Dr. Josef Rossaint
Kaplan
Dr. Josef Rossaint


Widerstand und Verfolgung aus religiösen und politischen Gründen - Konzentrationslager Sachsenhausen

Modell des KZ Sachsenhausen
Modell des KZ Sachsenhausen und der dortigen Gedenkstätte
Oberhausener Frauen im Widerstand
Oberhausener Frauen im Widerstand


Verfolgung der Oberhausener Juden - Zerstörung der Synagoge - Menschenvernichtung

Verfolgung der Oberhausener Juden
Verfolgung der Oberhausener Juden

Überlieferte Innenansicht der Oberhausener Synagoge
Überlieferte Innenansicht der Oberhausener Synagoge
Vermerk über den Abriss der zerstörten Synagoge
Vermerk über den Abriss der Synagoge, Dezember 1938

ZwangsarbeiterInnen in der Oberhausener Industrie

Einweihung der Mahn- und GedenkstätteGrundmauern einer Baracke
Einweihung der Mahn- und Gedenkstätte für ehem. Zwangsarbeiter an der Harkortstraße durch OB Friedhelm
van den Mond, 1995.
Tisa von der Schulenburg (Bildmitte) stiftete ihre Plastik "Zwangsarbeit".

oben rechts:
Grundmauern einer Baracke,
wahrscheinlich einer Kommandantur,
ein Einmannbunker und eine Gedenktafel bilden das Zentrum der Gedenkanlage.

Zwangsarbeiterlager
Zwangsarbeiterlager Forsterbruch
in Oberhausen-Sterkrade

Oberhausen während des 2. Weltkrieges - Widerstand im Krieg

Plastik "Müller 14/18, 39/45" von Denis Stuart Rose
Plastik "Müller 14/18, 39/45"
von Denis Stuart Rose
Oberhausen im 2. Weltkrieg
Oberhausen im 2. Weltkrieg


Oberhausen 1945 - Kriegsfolgen

Zerstörtes Oberhausener Rathaus, 1945
Zerstörtes Oberhausener Rathaus,
1945
Ruhr-Zeitung vom 24.10.1945
Ruhr-Zeitung vom 24.10.1945


Auf der Empore befinden sich zudem im hinteren Bereich ein Medienraum, eine Videoanlage sowie eine Präsensbibliothek, die Besuchern die Möglichkeit bieten, sich über die Ausstellung hinaus vertiefend zu informieren. Die Gedenkhalle bietet so auch die Möglichkeit, Unterricht vor Ort zu gestalten. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei auf die Vermittlung der Thematik durch Musik und Bildende Künste gelegt.
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