 Geographische Lage von Riga
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In die lettische Hauptstadt Riga, die im Juli 1941 von Deutschland besetzt worden war, wurden im Herbst/Winter 1941/42 mindestens 21.000 Juden aus dem damaligen Deutschen Reichsgebiet und aus Theresienstadt deportiert. Die deutschen Besatzer hatten zuvor einen Stadtteil (die sogenannte Moskauer Vorstadt) umzäunt und zum jüdischen Wohngebiet erklärt.
 Das Rigaer Ghetto |
 Häuser des ehemaligen Ghettos |

Erste Seite des Berichts des Hauptmanns der Schutzpolizei Paul Salitter über die erste Deportation von Juden aus dem Rheinland nach Riga im Dez. 1941
Abschrift des Berichts mit Erläuterungen |
Dieses Ghetto bestand bis in das Jahr 1943. Im November 1943 wurde es endgültig aufgelöst. Die zu diesem Zeitpunkt noch arbeitfähigen Juden wurden entweder in das seit März 1943 im Aufbau befindliche Konzentrationslager Kaiserwald (lettisch: Mežaparks) gebracht oder in Arbeitslager, die über ganz Riga und darüber hinaus verteilt lagen. Kurz vor der Befreiung durch sowjetische Truppen im August/September 1944 wurden viele der Deportierten über die Ostsee verschleppt und auf die noch existierenden Konzentrations- und Arbeitslager (insbesondere das KZ Stutthof) verteilt.
 Stacheldraht und Wachturm des Konzentrationslagers Kaiserwald
 Das ehemaligen Gelände des KZ Kaiserwald heute
Linktipps
Englischsprachige Internetseite mit Informationen zum Erschießungsort Rumbula.
Offizielle Website zum Dokumentarfilm "Die Präsidenten" über die beiden Überlebenden des Ghettos Riga Steven Springfield und Alexander Bergmann (mit zahlreichen Informationen zu den historischen Hintergründen)
Ausführlicher Text zum Deportationsziel Riga |
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