1904
Neubau der Synagoge an der Kasernenstraße
 Blick in das Innere der Synagoge, die mit Orgel und Einführung eines gemischten Chors ganz auf den liberalen Ritus ausgerichtet war |
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 Außenansicht der 1904 nach Entwürfen des Architekten Joseph Kleesattel fertiggestellten Düsseldorfer Synagoge in der Kasernenstraße
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1905
In Düsseldorf leben 2.897 Juden
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1913
Amtsantritt von Rabbiner Dr. Max Eschelbacher
links: Rabbiner Dr. Max Eschelbacher, 1920er Jahre (geb. 1880 in Bruchsal -gestorben 1964 in London), 1920er Jahre |
1914-1918
Erster Weltkrieg
rechts: Viele Düsseldorfer Juden kämpften für ihr deutsches Vaterland im 1. Weltkrieg, so auch Albert Lilienfeld (geb. 1875 in Lippstadt - ermordet nach 1941 im KZ Minsk) |
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1919
Amtsantritt des Zweiten Rabbiners Dr. Siegfried Klein
links: Rabbiner Dr. Siegfried Klein (geb. 1882 - ermordet in Auschwitz 1944) während des 1. Weltkrieges |
1919
Gründung des Düsseldorfers Reichsbund Jüdischer Frontsoldaten |
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Die Fahne des 1919 gegründeten Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten (RjF) in Düsseldorf. Mitbegründer war der aus Rheydt stammende Rabbiner Dr. Siegfried Klein
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rechts: Hochzeit des Rechtsanwalts Herbert Felsenthal (geb. 1902 in Düsseldorf - gestorben 1944 im Lager Bergen-Belsen) und seiner Frau Grete Haymann (geb. 1907 in Bad Kreuznach), 1932 in Düsseldorf |
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1925
Von den 5.130 Juden in Düsseldorf waren etwa 1/5 polnische Zuwanderer
Von den über 5.000 Düsseldorfer Juden stammten etwa ein Fünftel aus Polen. So auch Familie Kanarek: Rosa Kanarek, geb. Gruner, Tochter Rosa (geb. 1923 in Düsseldorf) und Großvater Leiser Kanarek (geb. 1886 in Nisko, Galizien - ermordet in Auschwitz).

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1933
Machtübernahme der Nationalsozialisten
April 1933 Boykott jüdischer Firmen und Geschäfte
rechts: Boykottflugblatt gegen die Warenhäuser Leonhard Tietz, Ehape und Wohlwert, das nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im April 1933 in Düsseldorf verteilt wurde |
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Lehrerinnen und Lehrer der 1935 gegründeten jüdischen Schule, von links nach rechts: Julius Kleinmann, Dr. Beatrice Strauß, Julo Levin, der Schulleiter Dr. Kurt Herz, Erna Friedländer, Grete Eichelberg und Kurt Schnook
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1935
Nürnberger Rassengesetze
Mai 1935 Gründung der jüdischen Volksschule Kasernenstraße
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Oktober 1938
Polenaktion
links: In der Nacht vom 27. zum 28. Oktober 1938 wurden in Düsseldorf die aus Polen stammenden Juden verhaftet, ins Polizeigefängnis gebracht und in Zügen an die polnische Grenze abgeschoben. Davon betroffen war auch der in Düsseldorf lebende Mendel Eimer (geb. 1883 in Kurilowka, Russland - umgekommen 1942 in Dzuma, Zentralasien). |
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Kurt Bergel berichtet über seine Erlebnisse in der Pogromnacht im November 1938 0:42 min / 663 kb |
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November 1938
Pogromnacht
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September 1939
Beginn des 2. Weltkrieges
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Ein Foto von einer Bar Mitzwa-Feier in Düsseldorf als Beispiel für die verschiedenen Lebenswege jüdischer Kinder aus Düsseldorf. Die Brüder Gerd (geb. 1925) und Werner Grossmann (geb. 1927) gelangten 1939 mit einem der sogenannten Kindertransporte nach Großbritannien. Hans Frankenberg (geb. 1926 in Düsseldorf) emigrierte 1939 zusammen mit seinen Eltern nach Chile. Lotte Heinemann (geb. 1926) kam mit ihrer Mutter und ihrer Schwester nach Belgien und überlebte dort im Untergrund. Lore Caro (geb. 1926 in Düsseldorf) emigrierte im Januar 1940 über die Schweiz nach New York. Herbert Brünell (geb. 1926 in Goch), Lutz Brasch (geb. 1926 in Düsseldorf) und Heinz Sostheim (geb. 1926 in Düsseldorf) wurden 1941 aus Düsseldorf deportiert und ermordet.
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Frühjahr 1941
Auswanderungsverbot für deutsche Juden
 Die Kinderzeichnung von Eugen Wallach (geb. 1927 in Düsseldorf), im Oktober 1937 gemalt in der jüdischen Schule, zeigt ein Hauptthema der Düsseldorfer Juden: Auswanderung. 1941 waren mehr als die Hälfte der Düsseldorfer Juden aus dem Land geflohen. Eugen Wallach konnte 1939 nach England entkommen.
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September 1941
Einführung des Judensterns rechts: Die Kennkarte von Julie Vöhl, geb. Hirsch, zeigt weitere Diskriminierungsmaßnahmen der Nationalsozialisten: den Zwangsnamen Sara für Frauen (Israel für Männer) und das eingestempelte J (für Jude) im Pass.
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Oktober 1941
Beginn der Deportationen aus Düsseldorf
 links: Dokument aus den Akten der Düsseldorfer Gestapo (Geheime Staatspolizei) über die am 22. April 1942 stattgefundene Deportation von 842 Juden von Düsseldorf-Derendorf nach Izbica im Bezirk Lublin. Keiner der Deportierten überlebte.

Die aus Düsseldorf geflohene Familie Elias wurde aus Holland nach Theresienstadt deportiert und in Auschwitz ermordet. 1:01 min / 5.7 mb
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September 1944
Letzte Deportation
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17. April 1945 Kriegsende in Düsseldorf |
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 Neuanfang im Ausland. Erste Ferien in Atlantic City von Jules und Else Levy, geb. Weingarten.
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