Mitteilung der Heilanstalt Hadamar an die Angehörigen des Patienten Hans Paul Frank über dessen
"unerwarteten Tod", August 1941. Diese sogenannten "Trostbriefe" wurden von der in jeder Tötungsanstalt
eingerichteten "Trostbriefabteilung" erstellt. Es handelte sich um standardisierte Schreiben, in die lediglich
Namen und Todesursache eingesetzt werden mussten. Bei der Unterschrift benutzten die jeweiligen Ärzte
weisungsgemäß einen falschen Namen. Ebenso falsch war die angegebene Todesart und häufig auch der
Sterbetag. Auch in diesem Dokument wurde eine falsche Todesursache angegeben. Hans Paul Frank
hatte Zeit seines kurzen Lebens nie unter epileptischen Anfällen gelitten.