Die Gedenkstätte Bonn verfügt über eine Bibliothek, eine Mediothek und ein Archiv, die zu den Öffnungszeiten der Geschäftsstelle genutzt werden können. Bei umfangreicheren Recherchen bitten wir um eine vorherige Anmeldung.
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Während der Deportation abgesandte Karte von Bernhard Greifzu an seine Eltern |
Das Personen- und Fotoarchiv enthält in erster Linie historische Quellen zu Lebensgeschichten von Bonner Opfern. Dazu gehören Briefwechsel, private Fotografien und Fotoalben, Tagebücher, personenbezogene Unterlagen und Alltagsgegenstände. Dieses Quellenmaterial wird immer wieder für Ausstellungen, Führungen und Recherchen sowie für die pädagogische Arbeit mit Schulen genutzt und ist auch zur Beantwortung wissenschaftlicher Fragestellungen und Anfragen anderer Gedenkstätten, Museen und Angehöriger aus dem In- und Ausland sehr hilfreich. Durch die zahlreichen Kontakte der Gedenkstätte mit NS-Verfolgten, ihren Angehörigen und anderen wird das Archiv kontinuierlich erweitert.
Die Personen- und Fotobestände umfassen bisher 555 Einheiten, davon 355 personenbezogene Akteneinheiten und im Fotobestand 198 Einheiten mit 1800 Fotos. Zu beiden Beständen liegen Findbücher mit Personenindices vor. Auch kann in der computergestützten Datenbank schnell und bestandsübergreifend nach Personen recherchiert werden.
Die Mediothek der Gedenkstätte beinhaltet hauptsächlich Ton- und Videoaufzeichnungen mit lebensgeschichtlichen Interviews.
Der Bestand der Präsenzbibliothek umfasst vor allem Literatur zum Nationalsozialismus in Bonn und der Region. Des Weiteren gibt es einen kleinen Zeitschriftenbestand. Zur gezielten Recherche steht ein elektronischer Katalog zur Verfügung.

Entlassungsschein des Bonner Zentrumspolitikers Joseph Roth aus dem KZ Buchenwald
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Die jüdische Familie Rosenthal aus Bonn-Beuel, 1921
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